"Diabetes = zuckerkrank"

Diagnose Diabetes - Kapriolen des Blutzuckers

Abgeschlagen und müde ist man in bestimmten Jahreszeiten öfter, man denkt dabei nicht gleich an eine Erkrankung wie Diabetes. Gesellen sich dazu dann aber vermehrt Kopfschmerzen und ein Schwindelgefühl, schiebt man eine Konsultation beim Hausarzt nicht mehr allzu lange vor sich her. Der Hausarzt fragt dann nach weiteren Symptomen, auf die man vielleicht gar nicht so sehr achtet. Erst jetzt wird einem bewusst, dass man mehr Durst hat und mehr trinkt als sonst. Der häufigere Toilettengang, auch nachts, hängt auch damit zusammen. Um eine sichere Diagnose stellen zu können, wird der Arzt eine Blutuntersuchung anordnen. Dabei wird er vor allem auf den Blutzuckerspiegel achten. Dazu muss man morgens nüchtern zur Blutabnahme zum Arzt kommen. Bei der Blutzuckermessung wird der Glukosegehalt des Bluts gemessen. Ist dieser zu hoch, stellt der Arzt die Diagnose Diabetes fest.

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Der Begriff "Diabetes" kommt eigentlich aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt " honigsüßer Durchfluss". Diabetes ist eine Stoffwechselkrankheit, die zu erhöhten Blutzuckerwerten führt. Der Arzt klärt den Erkrankten auch über die Folgeerkrankungen auf, denn die hohen Blutzuckerwerte können unter anderem auch die Augen, die Nieren, das Nervensystem, das Herz, das Gehirn und die Gefäße schädigen. Aus diesem Grund werden weitere Untersuchungen angeordnet. So müssen der Augenhintergrund und die Füße kontrolliert werden. Es folgen die Untersuchung der Nieren- und Blutfettwerte, des Urins, des Blutdrucks und der Nerven.



Ursachen und Entstehung der Zuckerkrankheit

Diabetes-Ursache ist das körpereigene Hormon Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Alle Körperzellen brauchen das Insulin, um den Zucker aus der Blutbahn aufnehmen zu können. In der Zelle wird der Zucker dann zu Energie verbrannt. Nehmen nun die Zellen keinen Zucker mehr auf, steigt der Zuckergehalt im Blut. Ursachen dafür können sein, dass zum einen die körpereigenen Abwehrstoffe die Zellen, die das Insulin produzieren, angreifen und abtöten. Dadurch sinkt die Insulinproduktion und kann vollends ausbleiben. Zum anderen kann es vorkommen, dass Körperzellen gegen das Insulin resistent sind, wodurch die Zellen in der Bauchspeicheldrüse immer mehr Insulin produzieren. Auf die Dauer führt das zu einer Überbelastung, was zur Folge hat, dass die Insulinproduktion abnimmt.

Wichtigste Maßnahme bei dieser Erkrankung ist die regelmäßige Kontrolle der Blutzuckerspiegel- Werte. Unter anderem wird so der Langzeit- Blutzuckerwert bestimmt. An diesem Wert kann der Art erkennen, wie gut die Blutzuckerwerte in den letzten drei Monaten eingestellt waren. Bei der Behandlung dieser Krankheit ist der Arzt in großem Maße auf die Mitarbeit des Patienten angewiesen. So bietet er dem Patienten die "Diabetes-Schule" an, bei der der Patient alles rund um dieses Thema mit geschulten Fachleuten besprechen kann. Der Patient lernt außerdem, seinen Blutzuckerwert selbständig mit Hilfe eines Messgerätes und speziellen Teststreifen zu bestimmen. Beides ist erhältlich in Drogerien und Apotheken oder auch online. So kann er seine Blutzuckerwerte beobachten und protokollieren. Diabetes muss medikamentös behandelt werden, in leichteren Fällen muss der Patient Tabletten einnehmen. Bei schwereren Erkrankungen lernt er, sich selbst Insulin zu spritzen. Eine fortwährende Kontrolle des Blutzuckerspiegels verringert das Risiko für die Folge- Erkrankungen und ermöglicht eine normale Lebenserwartung.